Donnerstag, 17. Juli 2008

home sweet home

Hei hei all sammen,
wie man merkt, komme ich gerade vom Sprachkurs... Noch ein Wort zu gestern: Die Norweger schiessen sich natuerlich nicht jeden Tag ab (ein Schelm, wer Boeses dabei denkt!), sondern nutzen gerne Gelegenheiten um sich mit Fusel einzudecken, weil es sonst viel zu teuer ist. Aber das habt ihr ja sicher auch so verstanden.
Ok, genug vom Alkohol. Am Montag gleich nach meiner Ankunft war mein erster Gang direkt zum Studentenwerk, um mein Wohnheimszimmer klar zu machen. Obwohl ich erst gar keinen Vertrag bekommen sollte, danach erst einen ab August und mir dann der Vertrag (mit falschem) Datum kurz vor Abreise zugesendet wurde, war ich auf das Schlimmste vorbereitet. Und das Gegenteil war der Fall. Alles war ganz umkompliziert, ich durfte den Vertrag dort gegenzeichnen, sofort einziehen und zwischen drei Zimmern waehlen. Und das obwohl alle Fristen laengst verstrichen waren. Ein Hoch auf die norwegische Verwaltung!

Hier seht ihr mein Zimmer, ca. 12qm gross und voll moebliert + Internetzugang. Obwohl es offiziell ein "Wohnheim" ist, ist die Wohnung eher eine (5er)WG, die sehr schoen ist. Eigentlich alles ist vorhanden (Kuecheneinrichtung etc.). Und das alles fuer den (fuer norwegische Verhaeltnisse) Spitzenpreis von ca. 270 Euronen. Im Moment sind wir zu dritt, Jake (aus Kanada), Eirik (Norwegen) und ich. Bin sehr froh, dass ich in diesem Wohnheim gelandet bin ("Sogn"), da die meistens internationalen Studenten ins "Kringsjå" kommen. Das ist ausserhalb, eine Art "Studentenghetto" (mehrere Plattenbauten, evtl. vergleichbar mit dem einen in Gievenbeck) und dort sind seeehr viele Deutsche. Hier im Sogn sind eher Norweger und Deutsche habe ich (zum Glueck) noch nicht getroffen. Beim Sprachkurs sind eh schon genug (spaeter mehr). Das WG-Leben ist anonymer als in Deutschland. Merkt man schon daran, dass man jede Zimmertuer so dick wie eine Haustuer ist und man sie auch so verschliessen kann. Ist aber auf jeden Fall ok. Zur Uni ist es vom Sogn nur 1-2 Stationen, je nachdem wo man da aussteigen moechte und ein modernes Fussballstadion (vergleichbar mit Leverkusen) ist in direkter Naehe. Dort gibt es auch viele Geschaefte, Sportmoeglichkeiten, Restaurants etc. Im unteren Bild sehr ihr den Blick aus meinem Fenster. Alle Wohnheime heissen "student village" und der Name ist Programm: Was man zum Leben hier braucht (Supermarkt, Bank, Kneipe, Frisoer etc.) ist auf dem Gelaende und in 2-3 Minuten zu Fuss zu erreichen. Fuehle mich auf jeden Fall sehr wohl in Zimmer und WG und bin vor allem ueber den Preis erleichtert. Ach ja, im Flur ist eine Matratze ueber. Die ist fuer Besucher.

1 Kommentar:

Carmen hat gesagt…

Und wie weit ist der Zahnarzt weg??? Naja, hat dich ja zum Glück nicht mehr zu interessieren...toi,toi,toi!! ;-)